Nachdem sich in Sachen Objektdiebstahl bis dato immer noch nichts getan hat, sehen wir uns gezwungen, eine andere Gangart einzuschlagen.
Wir halten es nämlich in keiner Weise für gerechtfertigt, dass hier eine Gruppe von engagierten Studentinnen für den Diebstahl einer Einzelperson gerade stehen muss. Denn der entstandene Sachschaden (Ersatz für die entwendete Figur, Auswechseln der Schlösser) wird einige hundert Euro kosten, die im schlimmsten Fall an diesen Studentinnen hängen bleiben.
Von daher versuchen wir es noch einmal mit einem letzten, konkreten, und anonymen Ultimatum. Vor der Völkerkundlichen Bibliothek stehen Schließfächer, welche offen sind. In diese Schließfächer kann man auch früh am Morgen und spät am Abend (oder an den Feiertagen!) die Figur abstellen, ohne dass man sich als Dieb zu erkennen geben muss.
Und genau das erwarten wir. Die Figur muss vor Ende des Jahres zurückgebracht werden und in einem dieser offenen Schließfächer stehen. Denn ansonsten wird das Frobenius-Institut unter Offenlegung der KONKRETEN Verdachtsmomente eine Anzeige erstatten. Es gibt ausreichende Indizien, hier eine bestimmte Person zu benennen, und das werden wir dann gegenüber der Polizei auch tun.
Um den Stress für uns und vor allem auch die möglichen Implikationen für dieses Person – die vielleicht auch kurzentschlossen gehandelt hat – zu vermeiden, hoffen wir, dass die Möglichkeit des Abstellens wahrgenommen wird. Wer sich die Mühe gemacht hat, einen Schlüssel zu entwenden, bekommt es auch hin, ungesehen eine Jesus-Figur abzustellen.